Staplerberater aktuell – Dezember 2016

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Staplerberater aktuell – Dezember 2016: News, Trends und Berichte aus der Welt der Stapler und Flurförderzeuge – Staplerfahrer, ein Berufsbild ohne Zukunftsperspektive?

Bald ist wieder Weihnachten, und die Redaktion von Staplerberater hat in diesem Jahr eine besondere Überraschung für Sie parat: Auf Staplerberater.de haben wir für Sie einen Adventskalender mit 24 illustrierten Tipps für mehr Sicherheit beim Staplerfahren vorbereitet. Ab dem 1. Dezember öffnet sich jeweils ein Türchen, es lohnt sich also, täglich wieder vorbeizuschauen.

Gabelstapler mit Weihnachtsmann ©  endostock, fotolia.com
Gabelstapler mit Weihnachtsmann © endostock, fotolia.com

Doch auch in den letzten Wochen des Jahres gibt es noch einiges an interessanten Terminen und News aus der Welt der Stapler. Ob Sie noch kurz vor dem Jahreswechsel Ihr Fachwissen in Sachen Logistik auffrischen oder erweitern wollen oder sich für zukunftsweisende Batterietechnologien interessieren, im aktuellen Newsletter werden Sie fündig.

Und es da vielen Menschen um den Jahreswechsel herum so vorkommt, als sei das alte Jahr wie im Flug vergangen, haben wir diesmal in unserer beliebten Rubrik „Unterhaltsames und Kurzweiliges“ für Sie zwei Videos herausgesucht, die mit Zeitraffer-Technik arbeiten, also Stunden, Tage und Wochen in wenigen Minuten bewegter Bilder zusammenfassen – in diesem Fall die Montage sowie die Überarbeitung eines Frontstaplers.

Das gesamte Team von Staplerberater.de wünscht Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten und sicheren Start ins neue Jahr. Bleiben Sie uns treu und lassen Sie uns wissen, wenn Sie eine bestimmte Nachricht oder einen Termin vermissen.

Interessante Termine:

Moderne Traktionsbatterien und Ladetechnologie für Flurförderzeuge

07. Dezember 2016 – 08. Dezember 2016, Hansa Apart-Hotel, Friedenstraße 7, 93051 Regensburg, +49 941 9299-0, OTTI e.V. Webseite

Das zweitägige Seminar des Ostbayerischen Technologie-Transfer-Institutes OTTI e.V. bietet aktuelle Informationen aus erster Hand zu den Themen Batteriespeicher im Logistikbereich, Systemtechnologie, wirtschaftlicher und technischer Systemoptimierung sowie Best-Practice-Beispiele. Namhafte Referenten aus Wissenschaft und Forschung und der Industrie präsentieren neue Technologien und Innovationen, zudem bietet die Veranstaltung viel Raum für ein persönliches Kennenlernen der Teilnehmer, etwa beim gemeinsamen Abendessen am Ende des ersten Seminartages.

Die Teilnahmegebühren betragen 1.160 Euro pro Person, bei gleichzeitiger Teilnahme von drei oder mehr Mitarbeitern eines Unternehmens wird jedem Teilnehmer ein Rabatt von 10 Prozent gewährt. In der Teilnahmegebühr sind die Kosten für Pausenbewirtung und Mittagessen sowie für das Rahmenprogramm und die ausführlichen Teilnehmerunterlagen enthalten.

Crashkurs Logistik

08. Dezember 2016 – 09. Dezember 2016, 09:00 – 17:00 h, NH Hotel Erlangen, Beethovenstr. 3, 91052 Erlangen, +49 9131 89 120, BVL e.V. Webseite

Das Basiswissen-Seminar der Bundesvereinigung Logistik BVL e.V. richtet sich an Berufs- oder Quereinsteiger in den Logistik-Sektor und will in kompakter Form eine Einführung in grundlegende Logistikkonzepte und Methoden sowie das Zusammenspiel der verschiedenen Teilbereiche der Logistik vermitteln. Teilnehmer erhalten so aktuelles Logistikfachwissen und einen systematischen Überblick über moderne Ein- und Ausgangs-, Lager- und Versandlogistik.

Inhaltlich werden unter anderem Themen wie die Standortwahl, Logistiknetzwerke, Produktionsarten sowie erfolgreiches Lieferantenmanagement angesprochen. Weitere Themenschwerpunkte sind Warehouse Management, Transport und Logistik-Controlling.

Die Teilnahmegebühr beläuft sich auf 1.290 Euro pro Person, persönliche Mitglieder oder Kontaktpersonen aus Firmenmitgliedschaften im BVL sowie Mitglieder im VFA können an der Veranstaltung zum ermäßigten Preis von 1.090 Euro teilnehmen.

Kostenfalle Rampe. Staus, Warte- und Ladezeiten reduzieren.

30. Januar 2016 – 31. Januar 2017, TÜV Rheinland Akademie GmbH, Maximilianallee 2 / Eingang B, 04129 Leipzig, +49 341 5940 25 125, TÜV Rheinland Webseite

Das vom TÜV Rheinland veranstaltete Seminar beschäftigt sich mit Prozessabläufen an den Rampen und wie durch ein Zeitfenster- und Rampenmanagement eine höhere Kapazitätsauslastung erzielt werden kann. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte bei Logistikdienstleistern, Speditionen und Großhändlern, Versand- und Lagerleiter sowie Disponenten und Projektleiter, die mehr über Probleme, Ursachen und Folgen von Engpässen an den Laderampen erfahren wollen. Neben konkreten Handlungsempfehlungen aus der Praxis stehen auch die Integration von modernen Identifikationssystemen sowie Voraussetzungen und Methoden effektiver Zeitfenstersteuerung auf der Agenda. Die Teilnahmegebühren belaufen sich auf 838,95 Euro inkl. 19 % MwSt. pro Person.

Tipp: Nutzen Sie unseren kostenlosen Angebotsservice: Preise von gebrauchten oder neuen Staplern vergleichen und bis zu 30 Prozent sparen

News aus der Staplerbranche

Crown Gabelstapler – seit drei Jahrzehnten „Made in Germany“

Vor dreißig Jahren wurde im bayerischen Roding das europäische Produktionswerk des US-amerikanischen Staplerherstellers Crown eröffnet und in den Folgejahren immer weiter ausgebaut. Heute ist der deutsche Produktionsstandort für das Unternehmen von besonderer strategischer Bedeutung, wird doch von hier aus der gesamte europäische Markt bedient. Möglich wird das unter anderem durch den Neubau eines zweiten Produktionswerkes, in dem die Endmontage der Flurförderzeuge erfolgt. Auch wird hier jeder fertiggestellte Stapler gründlich geprüft, bevor er ausgeliefert wird.

Crown Produktion in Roding © Crown
Crown Produktion in Roding © Crown

Zum Start im Jahr 1986 wurden in Roding jedoch noch keine Stapler gefertigt, sondern der Handhubwagen aus der Serie PTH 20 und einzelne Komponenten. Heute fertigt Crown hier ein umfangreiches Sortiment von etwa 100 verschiedenen Staplermodellen, von Hubwagen über Niederhubkommissionierer bis hin zu Schubmaststaplern. Mehr als 85 Prozent aller Komponenten stammen dabei aus Eigenfertigung und machen den Hersteller so unabhängig von Drittherstellern. Und noch etwas spricht aus Sicht von Crown Vice President Europe, Ken Dufford, für den Standort Deutschland: „Roding liegt im geografischen Zentrum Europas. Zudem finden wir hochqualifizierte und motivierte Fachkräfte vor Ort. Beides sind entscheidende Faktoren für weiteres Wachstum. Insofern sind wir auch für die zukünftige Entwicklung optimistisch und freuen uns auf viele weitere erfolgreiche Jahre in Roding.“

Weitere Informationen: Crown Webseite

Advantech-DLoG macht Fahrzeugterminals mobil

Marktübliche Staplerterminals vereinfachen die Datenerfassung und Datenverarbeitung im Lager enorm, haben jedoch zumeist den Nachteil, dass sie fest am Gerät montiert, also nicht mobil sind. Das in Germering ansässige Unternehmen Advantech-DLoG hat mit dem DLT-M8110 ein robustes Fahrzeugterminal entwickelt, das mit einem Quick-Release-Button versehen ist, wodurch es sich mit einem Handgriff aus seiner Andockstation lösen und als mobiles Industrie-Tablet verwenden lässt. Der Hersteller garantiert mindestens 15.000 An- und Abdockungen, ohne dass die Steckverbindungen leiden.

Fahrzeugterminal Mobil  © Advantech-DLoG
DLT-M8110 – mobiles Fahrzeugterminal © Advantech-DLoG

Neben der für den rauen Lagerbetrieb erforderlichen Robustheit und Stabilität ist das DLT-M8110 auch technisch auf der Höhe der Zeit: Dank WLAN- und Bluetooth-4.0-Technologie ist auch während der Fahrt eine kontinuierliche Kommunikation etwa mit dem Zentralrechner gewährleistet, zudem wurde ein abgewinkelter 2D-Barcodescanner sowie eine 5-Megapixel-Kamera integriert, um direkt an der Ware oder am Lagerfach Scannungen vorzunehmen oder Beschädigungen zu dokumentieren. Das Gerät wird mit zwei Wechselbatterien ausgeliefert, die zudem im laufenden Betrieb ohne Datenverlust ausgetauscht werden können, ohne dass ein Neustart erforderlich ist.

Weitere Informationen: Advantech-DLoG Webseite

Zwei von drei der Tätigkeiten von Gabelstaplerfahrer könnten bereits heute von Maschinen übernommen werden

Job-Futuromat, so lautet der etwas sperrige Titel einer auf Initiative der ARD eingerichteten Datenbank der Bundesanstalt für Arbeit und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Die interaktive Website informiert darüber, „welche Tätigkeiten Ihres Berufes heute schon eine Maschine erledigen kann – und welche nur ein Mensch.“ In der Datenbank sind aktuell fast 4.000 verschiedene Berufe mit jeweils bis zu drei typischen Tätigkeiten gespeichert.

Gabelstaplerfahrer -Aussagen des Job-Futuromat © ARD, BA
Gabelstaplerfahrer -Aussagen des Job-Futuromat © ARD, BA

In den Bereichen Lager und Transport können demnach bis zu 71 Prozent der Arbeiten bereits heute automatisiert werden, das entspricht fünf von sieben Tätigkeiten. Allerdings bedeutet das nicht, dass zukünftig etwa nur noch fahrerlose Transportsysteme statt Gabelstaplern fahren und menschliche Fahrer damit obsolet werden. Jedoch zeigt die generelle technische Machbarkeit sehr deutlich, dass sich die Arbeitswelt in Zukunft massiv verändern kann und wird.

Wir haben den Job-Futuromat gezielt nach dem Berufsbild des Gabelstaplerfahrers befragt, für den die drei Tätigkeiten „Be- und Entladen“, „Lagerarbeit“ und „Kenntnisse: Gabelstapler“ hinterlegt sind. Im Ergebnis liegt das Berufsbild mit 67 Prozent Automatisierbarkeit im Mittelfeld, allerdings lassen sich für die drei Tätigkeitsschwerpunkt individuelle Gewichtungen einstellen, die sich direkt auf das Ergebnis auswirken, also die Möglichkeiten der Automatisierung reduzieren oder erhöhen.

Weitere Informationen: Job-Futuromat Webseite

Unterhaltsames und Kurzweiliges aus der Welt der Stapler

Zeitraffer, die Erste: Ein Gabelstapler aus Lego Technic

Lego Technic fasziniert seit fast 40 Jahren Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Aus bunten Steinen und Bauelementen entstehen in Handarbeit komplexe technische Anlagen, Maschinen oder Fahrzeuge, die inzwischen auch mit moderner Mikroelektronik gesteuert werden können. Im Jahr 1989 stellte Lego den Bausatz 8835 vor, der aus 240 Elementen besteht, die sich in der richtigen Anordnung zu einem Gabelstapler mit beweglichem Hubmast zusammensetzen lassen. In diesem Stop-Motion-Video werden der Aufbau im Zeitraffer und der fertige Stapler im Einsatz gezeigt – beeindruckend!

Zeitraffer, die Zweite: Aufarbeitung von Jungheinrich-Gabelstaplern

Während der Lego-Stapler innerhalb knapp einer Minute komplettiert ist, braucht es für einen echten Stapler fast viermal so lange. In diesem zweiten Stapler-Video können Sie der vollständigen Aufarbeitung eines – optisch durchaus in die Jahre gekommenen – Frontstaplers zusehen. Das Gerät wird komplett zerlegt, gereinigt, die einzelnen Komponenten werden aufgearbeitet und sämtliche Oberflächen werden gespachtelt, geschliffen und anschließend lackiert. Das alles wird in dynamischen Bildern präsentiert, bei denen man sich schon fragen kann, wo denn die Zeit geblieben ist …

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