Gabelstapler Hersteller-News Dezember 2014

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1. Linde Material Handling: Schneller und sicherer durch Dynamic Mast Control

„Dynamic Mast Control“ heißt das innovative Assistenzsystem für Schubmaststapler, welches Linde Material Handling im nächsten Jahr auf den Markt bringt und mit dem sich Umschlagleistung und Sicherheit beim Lasthandling deutlich steigern lassen. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach Staplern mit großen Hubhöhen.

Präzision kostet Zeit

Mit zunehmender Hubhöhe steigen die Anforderungen an den Fahrer, denn aufgrund des immer länger werdenden Hebelarms nehmen einerseits die Schwingungen des Mastes bei Schubbewegungen zu, andererseits biegt sich der Mast mit angehobener Last stärker durch und neigt sich nach vorne. Mastschwingungen erschweren vor allem die Einlagerung von Waren ins Regal, da der Bediener warten muss, bis sich der Mast ausgependelt hat.

Tut er dies nicht, kann er die Last selbst bei leichten Schwingungen nicht mehr präzise auf der Regalposition ablegen oder beschädigt mit der Last gar das Regal beziehungsweise danebenliegendes Lagergut. Gleichzeitig erschwert diese ungleichmäßige Lastpositionierung bei zunehmender Höhe dem Bediener auch das Auslagern von Waren. Denn je tiefer das Lagergut im Regal abgelegt ist, desto weiter verschiebt sich der Lastschwerpunkt nach vorn.

Dynamic Mast Control
Dynamic Mast Control © Linde Material Handling

Starten statt warten

Das neue, sensorgesteuerten Fahrerassistenzsystem „Dynamic Mast Control“ (DMC) für Schubmaststapler gleicht mit präzisen Gegenbewegungen des Schubschlittens sowohl Mastschwingungen als auch die Durchbiegung des Mastes äußerst schnell, präzise und energieeffizient aus.

Durch das lotrechte Anheben der Last gibt es zudem ein deutlich geringeres Risiko, dass es zu Beschädigungen von Waren oder Regal kommt. Um die Gegenbewegung des Hubmastes möglichst feinfühlig anzusteuern, hat sich Linde MH gegen einen hydraulischen und für den deutlich präziseren und energieeffizienteren elektrischen Schubantrieb entschieden.

Das innovative Assistenzsystem befindet sich zurzeit in der letzten Feldtestphase und soll im nächsten Jahr für die aktuelle Schubmaststaplerbaureihe Linde R14 bis R20 zur Verfügung stehen.

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2. Jungheinrich: Zweistelliges Wachstum im Neugeschäft

Hamburg. Die positive Entwicklung des Jungheinrich-Konzerns hat sich im 3. Quartal 2014 fortgesetzt. Der Umsatz stieg von Juli bis September 2014 um 10 Prozent, während der wertmäßige Auftragseingang um 9 Prozent zulegte. Das EBIT lag im 3. Quartal 2014 um 12 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Produktionsstückzahlen stiegen im gleichen Zeitraum um 12 Prozent. Der seit Ende Dezember 2013 um 22 Prozent gestiegene Auftragsbestand belegt die gute Auftragslage des Unternehmens. Der Vorstand hat auf Basis dieser Zahlen seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt und konkretisiert.

Ungeachtet erster Anzeichen von Unsicherheit in der globalen Konjunkturentwicklung verzeichnete der Weltmarkt für Flurförderzeuge in den ersten neun Monaten des Jahres ein Wachstum von 9 Prozent auf 818,6 Tausend Fahrzeuge (Vorjahr: 752,0 Tausend Fahrzeuge). Europa, der Hauptabsatzmarkt für Jungheinrich, wies einen Anstieg von 11 Prozent auf. Dabei erhöhte sich die Nachfrage in Westeuropa um 12 Prozent, während das Marktvolumen in Osteuropa um 3 Prozent stieg. Die Nachfrage in Asien nahm um 13 Prozent zu, der nordamerikanische Markt erreichte einen Zuwachs um 6 Prozent.

Der wertmäßige Auftragseingang des Jungheinrich-Konzerns erreichte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 1.874 Millionen Euro und lag damit um 8 Prozent über dem Vorjahreswert (1.743 Millionen Euro). Die Umsatzerlöse lagen im 3. Quartal 2014 mit 615 Millionen Euro um 10 Prozent über dem Vorjahreswert (560 Millionen Euro). In den ersten neun Monaten 2014 stieg der Konzernumsatz um 9 Prozent auf 1.792 Millionen Euro (Vorjahr: 1.638 Millionen Euro). Die Erlöse in Deutschland legten in diesem Zeitraum um 9 Prozent auf 472 Millionen Euro zu (Vorjahr: 434 Millionen Euro). Die Auslandsumsätze stiegen um 10 Prozent auf 1.320 Millionen Euro (Vorjahr: 1.204 Millionen Euro). Der außereuropäische Umsatz verzeichnete mit 18 Prozent einen besonders deutlichen Anstieg, getragen von einem kräftigen Wachstum in Asien.

3. Toyota Material Handling Deutschland: Tonero gewinnt „German Design Award“

Isernhagen, 6. November 2014 – Erneut renommierter Design-Award für Toyota: Die neuen Tonero Modelle für die Traglastklassen 3,5 bis 8 Tonnen werden mit dem „German Design Award – Special Mention“ ausgezeichnet. Der „Rat für Formgebung“ würdigt damit die besondere Designqualität der Gabelstapler. Bereits im Oktober wurden die Verbrenner außerdem mit dem „Good Design Award“ des „Japan Institute of Design Promotion“ geehrt.

Toyota Tonero
Toyota Tonero

Die Jury des German Design Award 2014 hat entschieden: Auf ihrer Preisverleihung am 7. Februar 2015 in Frankfurt wird sie auch die neuen verbrennungsmotorischen Stapler der Tonero Baureihe auszeichnen. Getreu der Design-Philosophie „Stable but Powerful“ verkörpern die Industriegeräte beides: eine unverwüstliche Stabilität und leidenschaftliche Dynamik. Ihre Silhouette ist sehr klar und folgt ergonomischen Prinzipien. Besonders markant ist die geschwungene Linienführung des Gegengewichts – sie betont die Kraft, die in einem solchen „Arbeitstier“ steckt.

„Wir freuen uns, beim diesjährigen German Design Award zu den Besten zu gehören. Der Preis würdigt Produkte mit herausragenden Merkmalen und Gestaltungsprinzipien, was uns sehr ehrt“, so Magnus Oliveira Andersson, Head of Design bei Toyota Material Handling Europe.

Die preisgekrönten Tonero Modelle für Einsätze in den Gewichtsklassen von 3,5 bis 8 Tonnen wurden dieses Jahres in den deutschen Markt eingeführt. Herzstück sind die neu entwickelten Industriemotoren: Der Dieselantrieb von Toyota mit 55 kW und Common-Rail-Einspritzung ermöglicht nicht nur eine kraftvolle Beschleunigung, sondern auch hohe Fahr- und Hubgeschwindigkeiten – beim niedrigsten Verbrauch seiner Klasse in den höheren Tonnagen. Die Stapler überzeugen außerdem durch beste Rundumsicht sowie ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit

4. Hyster: Geringere Reifenkosten durch Reifen schützende Achskonstruktion

Hyster hat als erstes Unternehmen in Europa Reifenschutztechnologien entwickelt und auf den Markt gebracht. Die Reifenschutztechnologie bei den Leercontainerstaplern der H16.00-22.00XM-12EC-Serie hilft, die Reifenkosten beim Einsatz von Staplern für Leercontainer erheblich zu senken. Der Reifenverschleiß ist nach den Arbeits- und Kraftstoffkosten der drittgrößte Kostenfaktor beim Container-Handling.

Containerstapler
Containerstapler © Hyster Germany GmbH

Systembedingter Abrieb

An herkömmlichen Achsen mit Zwillingsreifen sind inneres und äußeres Rad starr miteinander verbunden. Sie drehen sich also bei Kurvenfahrten gleich schnell, obwohl sie unterschiedliche Strecken zurücklegen. Dadurch kommt es jeweils an einem der Räder zu Abrieb, der schließlich zum typischen konischen Verschleiß führt. Das tritt bei Großstaplern aller Hersteller auf und betrifft alle Staplertypen.

Unabhängigkeitserklärung

Hyster ist es mit der neuen Reifenschutztechnologie gelungen, diesen Verschleiß drastisch zu verringern. Das Differenzial sitzt an den beiden Radenden der Achse, sodass jedes Rad einzeln rotieren kann. Dennoch wird die volle Beschleunigung und Bremskraft bereitgestellt. Mit dieser Lösung konnte Hyster die Reifenabnutzung um ein Drittel bei den Vorderreifen (Antriebsachse) und um zwei Drittel bei den Hinterreifen (Lenkachse) reduzieren.
Damit sinken die Gesamtbetriebskosten enorm, die für den Reifenwechsel in der Werkstatt erforderlichen Stillstandzeiten werden reduziert und weniger Gummiabfall verbessert die Ökobilanz. Dies ist das Ergebnis eines siebenjährigen Produktentwicklungsprogramms, das Hyster durch hohe Investitionen realisiert hat.

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