Hand-Niederhubwagen

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Hand-Niederhubwagen

Im Grunde besteht ein Handhubwagen aus nur wenigen Komponenten. Sie besitzen eine verwindungssteife, geschweißte Rahmenkonstruktion mit einem so genannten Schildteil und zwei Gabelzinken. In den Schildteil ist eine kleine Hydraulikpumpe eingebaut, die über einen Hydraulikzylinder auf eine Mechanik wirkt. Diese Mechanik verstellt die Lagerung der Lastrollen und hebt so die Gabel an oder senkt sie ab. Die Lastrollen sind nicht lenkbar und als Doppel- oder Tandemrollen ausgeführt. Deichsel und Griff zum Bewegen und Lenken dienen auch als Hebel für die Hydraulikpumpe. Am Griff ist das Bedienelement für das Hydraulikventil untergebracht. Eine Feststellbremse komplettiert die Ausstattung.

Handhubwagen © Stihl024, fotolia.com
Handhubwagen © Stihl024, fotolia.com

Der wesentliche Unterschied zu einem Gabelstapler liegt darin, dass der Lastschwerpunkt innerhalb der Fahrzeugkontur liegt. Ein Gegengewicht wie beim Frontstapler ist daher nicht erforderlich. Durch diese Eigenschaft sind die Hubwagen kaum länger als die Last und außergewöhnlich wendig. So lassen sich Paletten fast millimetergenau platzieren. Zudem verfügen Hubwagen über ein geringes Eigengewicht.

Hand-Niederhubwagen: Was sie können

Wesentliche Einsatzfelder liegen beim Bewegen von palettierten Waren beispielsweise in Lagern oder Produktionsbetrieben, in Handelsgeschäften oder beim Abladen von Lkw mit Ladebordwand. Die Tragfähigkeit von Standard-Handhubwagen reicht von rund 1.000 kg bis ca. 3.000 kg. Besonders kompakte Hubwagen mit Kurzgabeln verfügen immerhin noch über eine Tragkraft von 500 kg. Für besondere Einsätze sind auch Hubwagen mit Langgabeln erhältlich. Mit Wiegeeinrichtungen ausgerüstete Hubwagen lassen sich auch als mobile Waage nutzen. Die robusten Handhubwagen lassen sich auch im Außenbereich einsetzen, sollten jedoch nicht unbedingt ständig den Witterungseinflüssen ausgesetzt sein. Eine Besonderheit stellen Hubwagen dar, die für den Außenbereich auch auf unebenem Gelände betrieben werden können – zum Beispiel auf Baustellen und in der Landwirtschaft.

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Hand-Niederhubwagen: Was sie kosten

Die Investitionskosten für einen Hand-Niederhubwagen in Standardausführung liegen in der Regel je nach Hersteller, Ausführung und Tragfähigkeit zwischen 260 € und rund 1.200 € – jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Damit zählen Sie zu den besonders günstigen Flurförderzeugen. Durch ihren einfachen Aufbau sind sie zudem wartungsarm und sehr langlebig.

Handgabelhubwagen © Toyota
Handgabelhubwagen © Toyota

Hand-Niederhubwagen: Pluspunkte

  • Geringe Anschaffungskosten
  • Geringes Eigengewicht
  • Kompakte Abmessungen
  • Hohe Tragfähigkeit
  • Große Wendigkeit
  • Einfache Bedienung
  • Auch für den Außenbereich geeignet

Hand-Niederhubwagen: Besonderheiten

Hand-Niederhubwagen eignen sich durch ihre komplett manuelle Bedienung eher für kurze Transportwege. Steigungen können mit ihnen nur schwer überwunden werden. Je größer die zu transportierende Last, desto anstrengender ist die Arbeit für den Bediener. Die Produktivität wird durch die relativ geringe Hub- und Transportgeschwindigkeit limitiert. Ein Fahrausweis (Staplerschein) ist nicht erforderlich. Es genügt eine gründliche Unterweisung des Bedieners.

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