Staplerberater aktuell – Juli 2019

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Staplerberater aktuell – News, Trends und Berichte aus der Welt der Stapler und Flurförderzeuge

Bald beginnen in Deutschland die Sommerferien und damit die große Reisewelle. Dabei haben ja auch hier die Temperaturen deutlich angezogen, so dass der Urlaub im eigenen Land durchaus eine kostengünstige, stressfreie und schöne Alternative sein kann. Die Redaktion von Staplerberater.de hat jedenfalls wieder einen randvollen Newsletter für Sie zusammengestellt, der sich übrigens auch optimal als kurze Urlaubslektüre eignet und Sie über wichtige News und Trends informiert.

Diesmal haben wir für Sie unter anderem Information über ein neues Ausbildungszentrum von STILL und neue, lückenlos nachvollziehbare Holzpaletten im Angebot. Und weil auch Messen und Seminare im Sommer Pause machen, haben wir zwei Termine im September für Sie herausgesucht, so dass Sie langfristig planen können.

In unserer beliebten Rubrik Unterhaltsames und Kurzweiliges aus der Welt der Stapler finden Sie zum einen eine Sammlung von Staplerunfällen, die wieder verdeutlichen, dass die Arbeit mit Gerät und Last Risiken birgt, die nur durch vorausschauendes Handeln des Staplerfahrers beherrscht werden können. Und falls Sie im Sommer Lust verspüren, kreativ zu werden, sehen Sie sich das zweite Video an und bauen sich einfach Ihren eigenen Miniaturstapler.

In diesem Monat neu auf Staplerberater.de

In einem neuen Artikel greifen wir die 8 größten Fehler beim Hubwagenkauf auf und geben Tipps, wie Sie diese vermeiden. Denn auch, wenn ein Hubwagen deutlich geringere Kosten als ein Stapler aufmacht, sollten Sie im Vorfeld die Anforderungen genau definieren, um ein Gerät zu finden, das Ihren Anforderungen entspricht und damit sein Geld wert ist.

Hubwagen Preise © krapivin, fotolia.com
Hubwagen Preise © krapivin, fotolia.com

Interessante Termine:

MöLo – Fachmesse für Umzugsspedition und Neumöbellogistik

05. September 2019 – 06. September 2019, Messe Essen Halle 1A, Messeplatz 1, 45131 Essen, +49 89 419694-12, https://moelo.de/

Die MöLo – Fachmesse für Umzugsspedition und Neumöbellogistik richtet sich an Entscheider, Fach- und Führungskräfte aus der Speditionslogistik, Möbelindustrie und dem Möbelhandel. Die Messe findet alle zwei Jahre statt, 2019 erstmals in Essen, wo sich erneut führende Unternehmen der Branche treffen und alle relevanten Bereiche abdecken. Angefangen bei Fahrzeugen und Fahrzeugtechnik über Zubehör und Hilfsmittel für Transport und Logistik bis zu Dienstleistungen.

Die Messe wendet sich an Zulieferer, Spediteure und Logistikverantwortliche und bietet neben Fachvorträgen und Ausstellung auch viel Raum für intensiven, fachbezogenen Austausch mit anderen Akteuren aus der Möbelbranche. Ein Tagesticket ist für 14 Euro erhältlich, das Zwei-Tages-Ticket für 28 Euro (jeweils inkl. USt).

20. VDI-Flurförderzeugtagung

10. September 2019 – 11. September 2019, Kongresshaus Baden-Baden, Augustaplatz 10, 76530 Baden-Baden, +49 7221/304-0, https://www.vdi-wissensforum.de/weiterbildung-automobil/vdi-flurfoerderzeugtagung/

Einen runden Geburtstag feiert in diesem Jahr die renommierte VDI-Flurförderzeugtagung in Baden-Baden. Diesmal stehen 21 Expertenvorträge aus der Branche auf der Agenda, die sich mit Themen wie alternativen Batterietechnologien, Herausforderungen für FTS und Sensorik für Assistenzsysteme beschäftigen werden. Keynotes kommen in diesem Jahr von Dr. phil. nat. Kai Ruth, Director Sales & Service Motive Power Germany, der die Zuhörer auf eine Zeitreise der Elektromobilität mitnimmt und einen Ausblick auf Zukunft und Grenzen der Batterie- und Ladetechnik geben wird, sowie von Dr. Henry Puhl, Vorsitzender der STILL GmbH, der die Bedürfnispyramide der Intralogistik vorstellt.

Im Ticketpreis von 940 Euro (zzgl. 19 % USt) ist auch die Teilnahme an einer gemeinsamen Abendveranstaltung in der historischen Heil-/Thermalwasser-Trinkhalle in Baden-Baden enthalten. Für Gruppen sind zudem vergünstigte Tickets erhältlich.

News aus der Staplerbranche

Zertifizierte Sonderpaletten

Die 20 Mitglieder der 2017 gegründete Fachgruppe „HPE CERTIFIED PALLETS“ haben nach Abschluss der ersten Zertifizierungsrunde eine neue Fachgruppen-Palette auf den Markt gebracht. Sie erfüllt die strengen Standards der HPE-Richtlinie und unterscheidet sich von anderen Paletten durch eine eindeutige Kennzeichnung und eine über die gesamte Lebens- und Nutzungsdauer sichergestellte Rückverfolgbarkeit (über eine eigene App). Alle gemäß der HPE-Palettenrichtlinie gefertigten und gekennzeichneten Paletten werden mit einem technischen Datenblatt versehen, das von sämtlichen Beteiligten in der Logistikkette jederzeit abgerufen werden kann. Darin sind u. a. Angaben zu Hersteller/Lieferant, zur Konstruktion und zu der maximalen Traglast zu finden.

Besonders stabile Palette für den Warenverkehr
Besonders stabile Palette für den Warenverkehr. Foto: HPE/Gebr. Robers

„Immer stärker nachgefragt werden individualisierte Sonderpaletten, deren Qualität jederzeit und für alle Einsatzzwecke stimmen muss“, betont Marcus Kirschner, Geschäftsführer des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e. V. Daher müssen die Herstellerbetriebe für die Sonderpaletten strenge Anforderungen erfüllen. Sie werden regelmäßig extern überwacht „und können bei Einhaltung aller Vorgaben ihre Ladungsträger mit dem Fachgruppen-Logo ‚HPE-CERTIFIED CUSTOM PACKAGING‘ kennzeichnen“, so Kirschner weiter. Die Paletten „können zur Verringerung von Arbeitsunfällen sowie zur Kostenreduktion beitragen, und auch die Verlässlichkeit bei Transport, Lagerung, Bestellung und Lieferung bleibt dank der kontinuierlich hohen Qualität der Transportmittel immer gleich.“

Weitere Informationen: http://www.hpe.de/presse.html#!/blog/posts/Zertifizierte-Sonderpaletten-HPE-Fachgruppe-bringt-guteuberwachte-Paletten-auf-den-Markt/79

Pay-per-Pick: Magazino führt neues Preismodell für Kommissionier-Roboter ein

Die Personalkosten sind ein großer Kostenblock für Logistik- und Lagerdienstleister. Zudem wird die Akquise von Personal immer anspruchsvoller und teurer. Das Robotik-Unternehmen Magazino aus München führt daher ein flexibles und leistungsorientiertes Preismodell ein, bei dem die Anwender keine hohe Jahreslizenzgebühr zahlen müssen, sondern eine Pausche für jeden einzelnen Pick. Kosten in Höhe von 6 Cent pro Zugriff entstehen also nur, wenn der Kommissionier-Roboter tatsächlich arbeitet, so dass erstmals die Kosten für einen Pick direkt weiterverrechnet werden können.

Kommissionier Roboter beim Einsatz  © Magazino
Kommissionier Roboter beim Einsatz © Magazino

Möglich wird das durch den Roboter TORU, der auf autonomes Picken, Einlagern und Transportieren von kartonierten Einzelartikeln spezialisiert ist. In dem neuen Preismodell zahlen die Kunden einmalig eine Bereitstellungsgebühr von 55.000 Euro für die Hardware des Roboters und dann für jeden Pick des Roboters im Lager 0,06 Euro. TORU arbeitet mit maschinellem Lernen und nutzt sogenannte Künstliche Intelligenz, um auch in unbekannten Situationen autonom agieren zu können. Die Roboter, die mit Sensoren, Computervision und selbstlernenden Methoden ausgestattet sind, werden bereits an 9 Kundenstandorten in Deutschland, Polen und Belgien eingesetzt und können je nach Umgebungsbedingungen die Kosten pro Pick um bis zu 40 Prozent senken.

Weitere Informationen: https://www.magazino.eu/pay-per-pick/

STILL weiht neues Ausbildungszentrum in Fürth ein

Auf einer Nutzfläche von 475 Quadratmetern in Fürth können Auszubildende zum Mechatroniker bei STILL seit Anfang Mai gemeinsam modulare, intralogistikspezifische Praxisseminare belegen. Besonderer Wert wird auf die Verbindung von Theorie und Praxis gelegt; daher wendet sich das neue Ausbildungszentrum nicht an Berufseinsteiger, sondern an Auszubildende im 2. oder 3. Lehrjahr. Diese wurden bisher dezentral in den Niederlassungen von STILL im gesamten Bundesgebiet geschult. Nun steht in der umgebauten Niederlassung Fürth ein modernes Zentrum zur Verfügung, um Auszubildende aus dem gesamten Bundesgebiet auf ihr späteres Berufsleben vorzubereiten.

Ausbildungszentrum in Fürth eröffnet © STILL
Ausbildungszentrum in Fürth eröffnet © STILL

„Der Zweck unseres neuen Ausbildungszentrums ist der Ausbau unserer weltweit führenden Stellung in unseren Kernkompetenzen. Für uns ist dieses Gebäude eine Investition in die Zukunft und eine Bekräftigung des Standortes Fürth“, betont Axel Fiene, Senior Vice President Human Ressources STILL Group. Gerade technische Berufe wie der des Mechatronikers erfordern auch eine anspruchsvolle technische Ausstattung, die in Fürth bereitgestellt wird. Das Unternehmen bildet pro Jahr über 200 junge Menschen in verschiedenen technischen und kaufmännischen Berufen aus, dazu kommen duale Studiengänge. „Die berufliche Ausbildung ist ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens und der Intralogistikbranche“, erklärt Dr. Henry Puhl, Vorsitzender der Geschäftsführung, und ergänzt: „Unser neues Ausbildungszentrum bietet unseren Auszubildenden optimale Rahmenbedingungen, damit sie aktuelle wie künftige Herausforderungen der modernen Arbeitswelt meistern können.“

Weitere Informationen: https://www.still.de/unternehmen/news-presse/news/detail/still-staerkt-kernkompetenzen-durch-weitere-ausbildungsinvestitionen.html

Unterhaltsames und Kurzweiliges aus der Welt der Stapler

So bitte nicht! Stapler-Unfälle und -Umfaller

Schon bei den ersten Bildern dieses Videos werden sich nicht nur Staplerprofis mit Entsetzen abwenden. Und tatsächlich beschreibt der Titel „Total Idiots at work“ durchaus treffend, was hier in knapp 7 Minuten zu sehen ist: Umfallende Fahrzeuge und Palettenstapel, Gabelstapler, die – vom Fahrer unerwartet – der Schwerkraft folgen und Schäden in signifikanter Höhe verursachen. Fremdschämen garantiert – und hoffentlich auch das Gefühl: Das passiert mir nicht!

DIY-Stapler aus Styropor

Styropor ist nicht nur ein gutes Füll- und Dämmmaterial, sondern eignet sich auch gut für Basteleien. In diesem Video entsteht in rund 6 Minuten ein funktionsfähiger Stapler, der sogar Paletten aus Styropor aufnehmen und absetzen kann. Im Zeitraffer können Sie dabei sein, wie nach und nach die einzelnen Bauteile des Staplers ausgeschnitten und montiert werden, bis der fertige Stapler einsatzbereit ist.

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