Behälter

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Behälter als Anbaugeräte

Schüttgüter lassen sich mit einem Stapler nicht ohne weiteres aufgabeln. Eine Lösung zum Sammeln, Transportieren und Abkippen von Schüttgütern stellen Behälter dar. Sie sind in den unterschiedlichsten Ausführungen und Größen verfügbar: beispielsweise als Kippbehälter, Kippmulden oder Lorenkipper, Behälter mit Bodenentleerung, Silo- und Spänebehälter oder Baustoffcontainer. Das Fassungsvermögen der Behälter reicht von 0,3 cbm bis etwa 5 cbm, während die Tragfähigkeiten zwischen etwa 500 kg und 3.000 kg liegen. Für höhere Lastgewichte sind Schwerlastbehälter verfügbar. Das Material ist je nach Anforderung Stahl in verzinkter oder pulverbeschichteter Ausführung oder Edelstahl. Zusätzliche Kranösen machen Behälter kranbar.

Kippbehälter Anbaugerät Gabelstapler
Kippbehälter Anbaugerät © BAUER GmbH

Kippbehälter

Kippbehälter für den Transport von Schüttgütern werden einfach mit den Gabelzinken des Staplers über die geschlossenen Einfahrtaschen aufgenommen. Sicherungen verhindern ein unbeabsichtigtes Abrutschen des Behälters von der Gabel und ein versehentliches Auskippen der Ladung. Die Kippfunktion kann entweder mechanisch über einen Seilzug vom Fahrersitz aus betätigt werden oder über die Hydraulik.

Es gibt auch Kippbehälter mit automatischer Entriegelung der Kippfunktion, die durch Aufsetzen des Auslösefußes auf Containerrand betätigt wird. Neben zahlreichen Behältergrößen und Ausführungen sind auch spezielle Großraum und Schwerlastkipper erhältlich. Eine Besonderheit stellen Mehrkammer-Systeme dar, bei denen die Behälter einzeln gekippt werden können – beispielsweise für die Wertstofftrennung. Lorenkipper mit vierseitigen Aufnahmen für Gabelzinken und beidseitig kippbarem Behälter gestatten auch ein seitliches Abkippen des Inhalts.

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Klappbodenbehälter

In vielen Fällen hat es sich als sinnvoll erwiesen, Schüttgüter direkt nach unten zu entladen, statt sie über die Außenkante eines Behälters abzukippen. Vielseitig einsetzbare Klappbodenbehälter in konischer oder eckiger Form übernehmen diese Aufgabe. Im Gegensatz zu Kippbehältern können sie nicht einfach mit den Gabeln über unten liegende Einfahrtaschen aufgenommen werden ohne den Klappmechanismus zu behindern. Daher verfügen sie über oben liegende Einfahrbügel. Die ebenfalls vorhandenen Einfahrtaschen dienen lediglich dem leichten Versetzen der Behälter. Mit Kranösen lassen sich Klappbodenbehälter auch von einem Kran nutzen. Auch bei den Klappbodenbehältern gibt es Mehrkammersysteme, die getrennt entleert werden können. Einige Klappbodenbehälter sind auch Platz sparend stapelbar.

Klappbodenbehälter Anbaugerät Gabelstapler
Klappbodenbehälter Anbaugerät © BAUER GmbH

Baustoffbehälter

Baustoffbehälter eignen sich für Transport und Handling von Materialien bei Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten ebenso wie für Neubauten. Sie zeichnen sich durch eine besonders robuste Bauweise aus und lassen sich sowohl mit Staplern als auch – durch Anschlagen einer Vierstrangkette – mit einem Kran nutzen. In der Ausführung als Baustoffkipper mit integrierter Kran-Traverse sind Behälter für den Betrieb mit einem Kran bestimmt. Sie gestatten Transport und Entleerung. Auch hier bietet sich die Stapelmöglichkeit an, um Stellfläche zu sparen.

Baustoffbehälter Anbaugerät Gabelstapler
Anbaugerät Baustoffbehälter © BAUER GmbH

Silobehälter

Für das dosierte Verwenden von Schüttgütern eignen sich Stapler-Silobehälter mit trichterförmigem Auslauf. Über die große obere Öffnung kann das Befüllen mit einem Radlader erfolgen. Die untere Öffnung erlaubt die gezielte Entleerung.

Silobehälter Anbaugerät Gabelstapler
Silobehälter Anbaugerät © BAUER GmbH

Spänebehälter

In vielen Unternehmen der Metallverarbeitung fallen große Mengen an Spänen an, die mit Kühlschmierstoffen (KSS) wie Schneid- und Schleifölen versetzt sind. Diese Zusatzstoffe dienen beim Bearbeitungsprozess der Reduzierung der Reibung, dem Abführen der Prozesswärme und dem Wegspülen der anfallenden Späne. Da mehr als 90 % der spanenden Metallbearbeitung mit diesen Stoffen durchgeführt werden, ergibt sich in Deutschland ein Verbrauch von rund 80.000 t jährlich.

Mit speziellen Behältern lassen sich die wertvollen Späne als Sekundärrohstoffe sammeln, während die KSS zum großen Teil über einen Siebblecheinsatz oder einen Lochblechboden abtropfen. Sie können getrennt von den Spänen mit einem Ablasshahn entleert werden. Die Entleerung der eigentlichen Behälter mit den abgetropften erfolgt dann meist über einen Seilzug.

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