Kranhaken, Kranarme und Traversen

Teilen:

Gabelstapler Anbaugeräte: Kranhaken, Kranarme und Traversen

Überall dort, wo schwere Lasten von oben erfasst werden sollen, sind Krane in ihrem Element. Mit einem Lasthaken oder einem Kranarm wird ein Gabelstapler im Nu zum einem mobilen Kran. Die Anbaugeräte eignen sich beispielsweise zu Ein- und Ausbau von schweren Maschinenteilen, zum Transport von Schweißbaugruppen, Maschinenständern und kompletten Maschinen.

Auch Betonfertigteile, Big-Bags, schwere Behälter und Tanks können mit einem zum Kran umfunktionierten Stapler aufgenommen und transportiert werden. Die Anbaugeräte sind mit Tragfähigkeiten bis etwa 15.000 kg erhältlich und vor allem dort sinnvoll, wo die Anschaffung eines kompletten Mobilkrans nicht wirtschaftlich ist.

Kranhaken

Die einfachste Lösung besteht aus Kranhaken oder Lasthaken, die auf die Gabelzinken gesteckt und dort gesichert werden. Sie haben eine feste Länge, die je nach Typ bis etwa 2.500 mm reicht. Die Tragfähigkeit liegt zwischen 500kg und rund 8.000 kg. Für leichte Arbeiten gibt es Versionen, die auf nur einen Gabelzinken aufgeschoben werden. Typischerweise werden jedoch Kranhaken verwendet, die auf beide Zinken gesteckt werden, um Lasten mittig vor dem Stapler zu führen. Die Haken selbst sind als Wirbellasthaken ausgeführt.

Kranhaken Anbaugeräte Gabelstapler
Kranhaken Anbaugeräte © BAUER GMBH

Kranarme

Um die Reichweite der Kranlösung für Gabelstapler zu erhöhen, lassen sich starre Kranarme oder Lastarme verwenden. Sie verfügen über Einfahrtaschen für die Gabelzinken, eine Kettensicherung gegen unbeabsichtigtes Abrutschen und über einen Wirbellasthaken. Oft sind mehrere Ösen am Kranarm vorhanden, in die der Lasthaken beispielsweise mit einem Schäkel eingehängt wird. Dadurch lassen sich auch bei diesen starren Konstruktionen unterschiedliche Hakenpositionen einstellen.

Tipp: Nutzen Sie unseren kostenlosen Angebotsservice: Preise von gebrauchten oder neuen Staplern vergleichen und bis zu 30 Prozent sparen

Teleskop-Kranarme

Teleskopierbare Kranarme bestehen aus einem starren äußeren Kranarm und einem innenliegenden ausziehbaren Teil. Auch hier wird das Gerät mit einer Kette gegen unbeabsichtigtes Abrutschen gesichert. Der mehrfach ausziehbare Teleskopteil wird in seinen Positionen mit Steckbolzen gesichert. Ein oder mehrere Wirbelhaken können in verschiedenen Positionen eingehängt werden. So lässt sich die für die jeweilige Aufgabe ideale wirksame Kranarmlänge exakt wählen. Mehrfach höhenverstellbare Teleskop-Kranarme erweitern die ansonsten nur durch das Hubgerüst realisierbaren Arbeitshöhen. Sonderformen von Teleskop-Kranarmen können ohne Lastgabeln direkt an das Hubgerüst angebaut werden.

Teleskoparm Anbaugerät Gabelstapler
Teleskoparm Anbaugerät © BAUER GmbH

Traversen

Wenn Lasten mit Gurten, Bändern oder Ketten an mehreren Stellen angeschlagen oder spezielle Gehänge eingesetzt werden, bieten sich Traversen für den Staplerbetrieb an. Sie sind mit den entsprechenden Bohrungen für die Anschlagmittel ausgestattet. Mit Traversen lassen sich die Einsatzmöglichkeiten eines Staplers im Kranbetrieb noch weiter erhöhen.

Thema Tragfähigkeit

Kranarme werden vor allem zur Verlängerung der Reichweite im Kranbetrieb verwendet. Dadurch verlängert sich der Hebelarm, der die Tragfähigkeit des Staplers beeinflusst. Auch die Eigengewichte der Kranarme und ggf. zusätzlichen Traversen wirken sich aus. Die Resttragfähigkeit sinkt drastisch. Für einen sicheren Betrieb verlangen diese Faktoren besondere Beachtung.

Tipp: Jetzt zum Newsletter anmelden

Erhalten Sie die wichtigsten News monatlich aktuell und kostenlos direkt in Ihr Postfach
Ihre Daten werden nicht weitergegeben. Datenschutzerklärung
bis zu 30% sparen

Angebote für Gabelstapler
und Hubwagen

Unverbindlich
Qualifizierte Anbieter
Kostenlos

Artikel teilen: