Hydraulik

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Gabelstapler Hydraulik

Gabelstapler Hydraulik
Gabelstapler Hydraulik
Hydraulik bezeichnet das Strömungsverhalten von Flüssigkeiten. Technisch gesehen meint man damit die gesamte hydraulische Einrichtung einer Maschine, beispielsweise eines Gabelstaplers. Der Vorteil einer Hydraulik besteht darin, dass mit relativ kleinen Aggregaten und Komponenten hohe Drücke und damit hohe nutzbare Kräfte aufgebaut werden können. Eine wesentliche Eigenschaft der Hydraulik ist es, dass das Hydrauliköl kaum verdichtet werden kann. Das ermöglicht nicht nur die hohen Kräfte, sondern auch eine gleichförmige und fein dosierbare Bewegung und eine hohe Stellgenauigkeit der hydraulischen Komponenten. Hinzu kommt, dass das Hydrauliköl die Korrosion der Bauteile mindert. And die Dichtungen stellt der Kontakt mit dem Öl allerdings erhöhte Anforderungen.

Gesunder Kreislauf

Hierbei wird Hydrauliköl zur Übertragung von Impulsen und Kräften verwendet, weshalb man auch von Ölhydraulik spricht. Aus einem Vorratsbehälter wird in der Ölhydraulik ein Fluidkreislauf mit Hin- und Rücklauf aufgebaut. Das unter Druck stehende Öl bewegt die im Hydraulikzylinder platzierten Kolben und Kolbenstangen. Mit dieser linearen Bewegung können das Hubgerüst vor- und zurückgeneigt und der Lastschlitten über Ketten auf- und abwärts bewegt werden. In Hydraulikmotoren wird der Öldruck dazu genutzt, eine rotierende Bewegung u.a. für den Stapler zu erzielen. Bei der Lenkung nimmt die Hydraulik Impulse des Lenkrades auf und steuert damit die Lenkzylinder an, die ihrerseits den Einschlag der Räder bewirken.

Bei Staplern mit Verbrennungsmotor wird die Hydraulikpumpe direkt durch den Motor angetrieben, während Elektrostapler über eine elektrisch betriebene Pumpe verfügen. Bei Elektrostaplern durch einen gesonderten Pumpenmotor. So genannte Zahnradpumpen fördern das Öl sehr gleichmäßig und sind dabei robust und zuverlässig. Die Pumpe saugt aus einem Tank Hydrauliköl an und pumpt es zu den Steuerventilen.

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Feinfühlige Bedienung

Die Steuerventile selbst werden vom Fahrer über Handhebel am Fahrerarbeitsplatz bedient – oder bei hydraulischen Motoren über Impulse des Fahrpedals. Durch Bewegen der Handhebel wird ein Schieber im Ventil verschoben und hierdurch die Ölmenge geregelt. Sind die Steuerventilhebel in Nullstellung, fließt das Öl drucklos in den Vorratsbehälter zurück. Bei Endstellung der Hydraulikzylinder fließt das Öl über ein Überdruckventil zurück.

Zwei Sicherheitseinrichtungen haben sich bei vielen Staplern mittlerweile durchgesetzt: das Neigesperrventil und das Senkbremsventil. Das Neigesperrventil verhindert, dass sich das Hubgerüst bei stehendem Motor unbeabsichtigt durch eine aufgenommene Last nach vorne neigt. Ein Senkbremsventil passt sie Senkgeschwindigkeit automatisch dem Gewicht der Last an. Die Arbeitshydraulik eines Staplers kann auch dazu genutzt werden, zusätzlich hydraulische Komponenten von Anbaugeräten zu betreiben. Das erweitert die Funktionalität moderner Stapler noch einmal deutlich.

Alles dicht?

Hydraulikzylinder, Ölmotoren, Ventile, Leitungen und Schläuche sind sehr robust ausgelegt und damit langlebig. Aber auch sie unterliegen dem Verschleiß. Bei Hydraulikzylindern kann der Austritt eines Ölfilms an der Kolbenstange noch im normalen Bereich sein, sollte aber beobachtet werden. Ölflecken unter dem Stapler sind hingegen Zeichen einer Leckage, denen unbedingt nachgegangen werden muss, um ein Versagen der Hydraulik zu verhindern.

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