Hubwagen Preise

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Hubwagen kaufen – mit diesen Preisen und Kosten sollten Sie rechnen

Hubwagen sind neben Frontstaplern die am häufigsten anzutreffenden Flurförderzeuge in Unternehmen. Mit ihrer Hilfe werden Lkw schnell beladen oder entladen, Paletten und andere Ladungsträger lassen sich rückenschonend und effizient innerbetrieblich über kürzere Distanzen transportieren. Selbst in Supermärkten werden Hubwagen heute eingesetzt, um die Regalbestückung mit Waren zu beschleunigen.

Die Preise für Hubwagen richten sich nach deren technischer Ausstattung, der Qualität sowie dem Renommee des Herstellers (das ebenfalls ein Qualitätskriterium darstellt). Einfache Gabelhubwagen werden von vielen Herstellern angeboten, daher werden hier oft sehr ähnliche Preise veranschlagt, die sich zudem mit wenigen hundert Euro im Bereich geringwertiger Wirtschaftsgüter bewegen.

Hubwagen Preise © krapivin, fotolia.com
Hubwagen Preise © krapivin, fotolia.com

Anders sieht die Sache bei Sonderlösungen (Wiege- oder Scherenhubwagen) sowie bei elektrischen Modellen aus, die technisch anspruchsvoller und daher teurer sind. Hier lohnt es sich, nicht nur die Anschaffungspreise zu vergleichen, sondern auch die laufenden Betriebskosten hochzurechnen, um eine Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Modell zu treffen.

In der untenstehenden Tabelle können Sie sich einen ungefähren Eindruck von den Preisen für einen neuen Hubwagen verschaffen:

Modell/Ausführung Hersteller Tragfähigkeit Preis (ca.)
Gabelhubwagen („Ameise®“) Jungheinrich

2.500 kg

360 Euro

Gabelhubwagen Hanselifter

2.000 kg

300 Euro

Gabelhubwagen Proteus Lift

2.500 kg

320 Euro

Scheren-Hubwagen manuell Jungheinrich

1.000 kg

1.200 Euro

Scheren-Hubwagen, elektrisch Proteus Lift

1.000 kg

1.800 Euro

Waagehubwagen manuell Proteus Lift

2.000 kg

1.500 Euro

Elektrischer Niederhubwagen Hanselifter

2.000 kg

5.200 Euro

Elektrischer Niederhubwagen Jungheinrich

1.600 kg

6.000 Euro

Elektrischer Hochhubwagen, 2.900 mm Hubhöhe Jungheinrich

1.000 kg

4.000 Euro

Elektrischer Hochhubwagen, 1.580 mm Hubhöhe Toyota Material Handling

1.000 kg

5.000 Euro

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Lohnt sich die Anschaffung eines elektrischen Hubwagens?

Die Preise für einen elektrischen Hubwagen liegen weit über denen von manuellen Gabelhubwagen, denn schließlich ist der technische Aufwand erheblich höher: Statt die Palette manuell durch Pumpbewegungen der Gabel anzuheben, übernimmt der Elektromotor, der von einer eingebauten Batterie mit Strom versorgt wird, das Heben und Senken des Lastaufnahmemittels. Dazu muss ein manueller Handhubwagen rein mit Muskelkraft bewegt und abgebremst werden – das ist nicht nur anstrengender, sondern geht auch langsamer als bei einem Gerät mit Elektroantrieb.

Handhubwagen © Stihl024, fotolia.com
Handhubwagen im Einsatz © Stihl024, fotolia.com

In Bereichen, in denen es darauf ankommt, Paletten möglichst schnell zu transportieren, etwa weil wenig Platz vorhanden ist oder nur eine Rampe zum Be- und Entladen zur Verfügung steht, können sich die höheren Anschaffungspreise für einen elektrischen Hubwagen schnell amortisieren. Denn während die Entladung eines Lkw mit 33 Paletten mit einem Gabelhubwagen bis zu einer Stunde dauern kann, ist die gleiche Arbeit mit einem elektrischen Hubwagen in 20 Minuten oder schneller erledigt.

Elektro Niederhubwagen
Elektro Niederhubwagen im Einsatz

Wenn Sie hingegen den Hubwagen nur sporadisch benötigen, um damit zeitunkritische Arbeiten zu erledigen, würden Sie sich den Produktivitätsvorteil eines Elektrohubwagens teuer erkaufen. Denn nicht nur müssen Sie einen höheren Anschaffungspreis aufbringen, sondern zusätzliche Kosten entstehen durch den Energieverbrauch und die jährliche Wartung.

Hoch- oder Niederhub: Was ist sinnvoller?

Grundsätzlich sollten Sie berücksichtigen, dass Sie mit einem Handhubwagen und auch mit einem elektrischen Niederhubwagen Paletten und andere Ladungsträger lediglich bodennah aufnehmen und verfahren können. Befindet sich die Palette über Bodenniveau, brauchen Sie einen Hochhubwagen oder Stapler, also ein Gerät mit einer höhenverstellbaren Gabel.

Flexibler sind Sie daher immer mit einem Hochhubwagen, wobei Sie auch dabei vorab definieren sollten, bis in welche Höhe die Gabel reichen soll. Denn je höher der Hub, desto höher auch der Preis des Hubwagens. Um eine Last von mehr als einer Tonne auf eine Höhe von zwei, drei oder sogar über fünf Meter anzuheben, muss die gesamte Konstruktion des Hubwagens ausreichend stabil und standsicher sein, das steigert die Entwicklungs- und Produktionskosten. Auch Motor und Hydraulik müssen diese höheren Belastungen aushalten und sind entsprechend teurer in der Herstellung.

Elektro Hochhubwagen © Linde Material Handling
Elektro Hochhubwagen © Linde Material Handling

Legen Sie daher im Vorfeld genau fest, welche Leistungseckdaten Ihr Hubwagen haben muss (Tragfähigkeit, Hubhöhe, Geschwindigkeit, Batterielaufzeit) und vergleichen Sie dann Angebote und Preise verschiedener Anbieter. Das geht besonders einfach mit unserem kostenlosen Hubwagen-Vergleich, mit dem Sie bis zu drei unterschiedliche Angebote erhalten und so bis zu 30 Prozent gegenüber dem regulären Listenpreis des Hubwagens sparen können.

Welche laufenden Kosten verursacht ein Hubwagen?

Ein elektrischer Hubwagen ist einmal im Jahr durch einen Sachverständigen technisch zu überprüfen. Diese Prüfung gem. DGUV V 68 (früher UVV-Prüfung) ist vorgeschrieben und muss dokumentiert werden, um die Betriebserlaubnis für das Gerät zu verlängern und zu gewährleisten, dass der Hubwagen technisch einwandfrei und damit sicher funktioniert.

Die Kosten für diese wiederkehrende Prüfung sind relativ gering und bewegen sich je nach Anbieter und Modell zwischen 50 und 100 Euro zzgl. An- und Abfahrt. Stellt der Sachverständige bei der Überprüfung jedoch einen Mangel oder Defekt fest, müssen die Fehler repariert und defekte Teile ausgetauscht werden, was weitere und meist höhere Kosten verursacht.

Gabelstapler Mechaniker
Wartung von Staplern und Hubwagen durch Fachpersonal © Corepics, fotolia.com

Für einen manuellen Hubwagen ist eine solche Prüfung nicht vorgeschrieben. Hier entstehen Ihnen also keine jährlichen Kosten für die Überprüfung, und auch der Wartungs- und Reparaturaufwand ist geringer, da Gabelhubwagen technisch einfacher gestaltet sind. Darum müssen Sie bei einem Handhubwagen nicht mit zusätzlichen Betriebskosten rechnen – von eventuellen Reparaturen abgesehen.

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Was ist mit dem Hydrauliköl beim Hubwagen?

Was jedoch auch bei einem manuellen Hubwagen mit der Zeit aufgefüllt oder erneuert werden muss, ist das Hydrauliköl. Es wird benötigt, um das Lastaufnahmemittel zu bewegen, und zirkuliert in einem geschlossenen System im Gerät. Wenn allerdings der Hubwagen einmal umkippen sollte oder in Seitenlage transportiert wird, kann Hydrauliköl an den Druckzylindern austreten. Diese Gefahr besteht besonders bei älteren Hubwagen, bei denen die Dichtungsmanschetten der Zylinder nicht mehr vollständig abdichten. Hier muss dann ein Techniker die Dichtungen erneuern, um die Leckage zu beseitigen und den Ölkreislauf zu schließen.

Die eingesetzten Hydrauliköle sind gem. DIN 51524 gekennzeichnet und klassifiziert und unterscheiden sich unter anderem in ihrer Viskosität und Temperaturstabilität. Sollten Sie einen zu geringen Öldruck bei Ihrem Gabelhubwagen vermuten, können Sie entweder einen Techniker beauftragen oder das passende Öl selbst nachfüllen. In der Betriebsanleitung finden Sie die erforderlichen Angaben zum verwendeten Hydrauliköl.

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